Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Getrieben ergibt sich aus dem grundlegenden Prinzip des Zahnrad-Eingriffs, welches direkt deren Wirkungsgradgrenzen bestimmt.

Schneckengetriebe: Ein Design, das hauptsächlich auf Gleitreibung basiert
Das Getriebe beruht darauf, dass die schraubenförmigen Zähne des Schneckengetriebes (üblicherweise gehärteter Stahl) kontinuierlich über die Zahnflanken des Schneckenrads (üblicherweise Zinnbronze) „schaben“. Diese Bewegung beinhaltet erhebliche Gleitreibung, wodurch beträchtliche Energieverluste in Form von Wärme entstehen. Daher liegt der Wirkungsgrad einstufiger Schneckengetriebe selbst bei präziser Konstruktion und Fertigung typischerweise zwischen 70 % und 85 %. Das bedeutet, dass bis zu 15 % bis 30 % der zugeführten Leistung unnötigerweise verloren gehen.
Hypoid-Getriebe: Eine Weiterentwicklung, dominiert durch Rollreibung
Hypoid-Zahnräder weisen Zähne mit komplex berechneten hypoiden Schraubflächen auf. Der Eingriff erfolgt linienförmig, wobei die Rollbewegung die vorherrschende Bewegungsart ist, begleitet von einer steuerbaren Mikro-Gleitbewegung. Diese Konstruktion reduziert die Reibung zwischen den Zahnflanken deutlich. Daher kann der Wirkungsgrad einstufiger Hypoid-Getriebe im Allgemeinen 94 % bis 96 % oder sogar noch höher erreichen.
Lassen Sie uns die tatsächlichen Kostenwirkungen dieser Effizienzlücke quantifizieren. Betrachten Sie ein typisches Automatisierungsszenario:
Beispiel: Ein Kunde verwendet täglich 8 Stunden lang das Modell WMRV75-30-Y1, 0,5 kW.
das erforderliche Abtriebsdrehmoment beträgt 194 N·m, der Sicherheitsfaktor (S.F.) ist 1,2. Möchte er nun stattdessen das Modell WKM75B-30-Y1, 0,5 kW (Abtriebsdrehmoment 237 N·m, S.F. 1,44) als Ersatz verwenden? Wie viel Leistung kann pro Tag und pro Jahr eingespart werden?
Bei Verwendung eines Hypoidgetriebes können also 0,27 kW/h pro Stunde eingespart werden; pro Tag ergeben sich damit 0,27 × 8 = 2,16 kW/h Einsparung und pro Jahr 2,16 × 360 = 777,6 kW/h.
Jährliche Kosteneinsparung: 777,6 kW/h × Ihre Stromkosten
In diesem Beispiel führt die Wahl des effizienteren Hypoid-Reduziers – bei einer Betriebszeit von fünf Jahren – dazu, dass die eingesparten Kosten die anfängliche Preisdifferenz zwischen beiden Varianten decken oder sogar deutlich übertreffen.
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