Geschwindigkeitsreduzierer sind zentrale Kraftübertragungskomponenten in Lebensmittel- und Verpackungsproduktionslinien. Sie wandeln den Hochgeschwindigkeitsbetrieb von Motoren in eine niedrigdrehzahlig-hochdrehmomentige Ausgabe um und gewährleisten so einen präzisen, stabilen und hygienischen Dauerbetrieb der Anlagen; sie eignen sich zudem für die Automatisierungsanforderungen des gesamten Prozesses der Lebensmittelverarbeitung, -sortierung, -befüllung und -verpackung.
I. Kernanwendungsszenarien und kompatible Modelle
Lebensmittelverarbeitungsmaschinen (Mischmaschinen, Mischer, Zerkleinerer, Würfelschneider)
Anforderungen: Stabile Drehmomentabgabe, geräuscharmer Betrieb; einige Geräte müssen Lebensmittelhygienestandards erfüllen (antibakteriell, leicht zu reinigen).
Kompatible Modelle: Edelstahl-Getriebe (korrosionsbeständig, leicht zu reinigen, geeignet für feuchte Verarbeitungsumgebungen); Planetengetriebe (geringe Spielweite, präzise Regelung der Misch-/Schneidgeschwindigkeit zur Gewährleistung einer gleichmäßigen Verarbeitung).
Fördertechnik und Sortierausrüstung (Bandförderer, Kettenförderer, Gewichtssortierer)
Anforderungen: Glatte Niedriggeschwindigkeitsförderung, hochfrequentes An-/Aus-Schalten, präzise Drehzahlregelung sowie Vermeidung von Beschädigungen der Lebensmittel durch Stöße.
Kompatible Maschinentypen: Schrägstirnradgetriebe (hoher Wirkungsgrad, geringe Geräuschentwicklung, geeignet für kontinuierliche Förderer); Miniatur-Schneckengetriebe (Selbsthemmungsfunktion, geeignet für geneigte Förderstrecken zur Vermeidung von Materialrutschen).
Füll- und Versiegelungsausrüstung (Flüssigkeitsfüllmaschinen, Saucenfüllmaschinen, Verschlussmaschinen, Versiegelungsmaschinen)
Anforderungen: Hochpräzise Positionierung und synchrone Drehzahlregelung, um ein genaues Füllvolumen und eine sichere Versiegelung sicherzustellen und Leckagen bzw. fehlende Versiegelungen auszuschließen.
Kompatible Maschinentypen: Servo-Planetengetriebe (hohe Steifigkeit, geringes Spiel, zur präzisen Steuerung des Hubvorgangs des Füllkopfs und des Verschlussdrehmoments in Verbindung mit Servomotoren); Präzisions-Zahnradgetriebe (geeignet für Hochgeschwindigkeits-Versiegelungsproduktionslinien zur Steigerung der Effizienz).
Verpackungs- und Palettierungsanlagen (Kissenverpackungsmaschinen, Kartonformmaschinen, Palettierroboter)
Anforderungen: Hohe Drehmomentkapazität, koordinierte Mehrfachaktionen sowie schnelle Reaktionsfähigkeit; anpassbar an den Wechsel zwischen verschiedenen Lebensmittelverpackungsspezifikationen.
Kompatible Modelle: Schwerlast-Hartstoffzahnradgetriebe (abgestimmt auf die hohen Lastanforderungen von Kartonformmaschinen und Umreifungsmaschinen); Harmonikagetriebe (kompakte Bauweise, hohe Übertragungsgenauigkeit, geeignet für Gelenkantriebe von Palettierrobotern).
II. Kernwert
Hygienekonformität: Lebensmittelechte Materialien und dichtes Gehäusedesign, korrosionsbeständig, leicht zu reinigen; erfüllt die GMP- und andere Hygieneverordnungen der Lebensmittelindustrie zur Vermeidung von Materialkontamination.
Präzision und Effizienz: Geringes Spiel und eine hohe Synchronisationsübertragungsleistung gewährleisten eine genaue Dosierung und Füllung, eine konsistente Verpackungsversiegelung sowie eine verbesserte Ausbeute der Produktionslinie.
Stabilität und Langlebigkeit: Anpassungsfähig an die Anforderungen eines 24-Stunden-Dauerbetriebs in Lebensmittelproduktionslinien, geringe Ausfallrate, reduzierte Ausfallzeiten für Wartungsarbeiten und niedrigere Betriebskosten.
Flexible Anpassungsfähigkeit: Kompatibel mit Frequenzumrichtern und Servosteuerungssystemen; ermöglicht einen schnellen Wechsel zwischen Produktionslinien mit unterschiedlichen Lebensmittelspezifikationen und erfüllt die Anforderungen einer Mehrprodukt-Herstellung.
III. Auswahlrichtlinien
Bevorzugung von Getrieben aus lebensmittelgeeignetem Edelstahl oder mit korrosionshemmenden Beschichtungen sowie mit einer Schutzklasse ab IP65, um feuchte und häufig gereinigte Betriebsbedingungen zu bewältigen.
Für hochpräzise Prozesse (Füllen, Verschließen) werden Planetengetriebe eingesetzt; für schwer belastete Förder- und Palettierprozesse kommen vergütete Getriebe zum Einsatz.
Achten Sie auf die Geräuschentwicklung des Getriebes, um eine Beeinträchtigung der Arbeitsumgebung in der Werkstatt und der Lebensdauer der Anlagen durch hohe Geräuschpegel zu vermeiden.
Wählen Sie beim Getriebe ein Drehmomentreserven von 15–20 %, um kurzzeitigen Stoßlasten auf der Produktionslinie standzuhalten.