Sieht Ihr Reduzierer abgenutzt und verfärbt aus? Wenn das Erscheinungsbild des Reduzierers sich verschlechtert, sammeln sich im Laufe der Zeit immer mehr Rost, Staub und Schmutz an. In dieser Anleitung zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt wie man den Reduzierer richtig lackiert um ihn mehrere Jahre lang optisch ansprechend zu halten.
1. Reinigung und Entfettung
Die wichtigste Vorarbeit vor dem Lackieren des Reduzierers ist eine gründliche Oberflächenreinigung und die vollständige Beseitigung aller Verunreinigungen. Für Staub und Schmutz verwendet man in der Regel Oberflächenreiniger. Bei hartnäckigen öligen Rückständen setzen wir leistungsstarke Reiniger ein. Nach der Erstreinigung die Oberfläche mit einem Tuch, Mikrofasertuch oder einer Heißluftpistole trocknen. Wischen Sie die Oberfläche vor dem Auftragen der Grundierung oder Farbe erneut mit Alkohol ab, um eventuell nach der Reinigung verbliebene Substanzen zu entfernen.
2. Rostentfernung
Kann leichter Oberflächenrost in der Regel von Hand mit einer Drahbürste oder grobem Schleifpapier entfernt werden. Stark korrodierte Reduzierstücke erfordern möglicherweise Sandstrahlen, um Rost und alte Farbe gründlich zu entfernen. Chemische Rostentferner können Rost in stabile Verbindungen umwandeln, die für den nachfolgenden Anstrich geeignet sind. Unabhängig welche Methode angewandt wird, sollte nach der Rostentfernung die Metalloberfläche sofort gereinigt, geschliffen und grundiert werden, um eine erneute Oxidation zu verhindern.
3. Schleifen und Oberflächenbehandlung
Das Schleifen der freigelegten Metalloberfläche mit relativ grobem Schleifpapier (50–60er Korn) trägt zu einer Oberflächenstruktur bei, die der Haftung der Farbe förderlich ist. Bei Metallen mit äußerst glatten, nicht lackierten Oberflächen sollte die Oberfläche mit Schleifpapier, Stahlwolle oder feinem Schleifpapier angeraut werden.
4. Abdecken
Bevor Sie lackieren, decken Sie sorgfältig alle Bereiche des Getriebes ab, die nicht lackiert werden sollen, einschließlich Öffnungen, Dichtungen, Lager und Anschlussflächen, die betroffen sein könnten. Die Kombination aus Klebeband mit Abdeckpapier oder Kunststofffolie, das vorab verklebt wurde, kann größere Flächen vor überschüssigem Lack schützen. Je nach Komplexität des Getriebes kann es außerdem erforderlich sein, andere Materialien wie Schrumpffolie, Aluminiumfolie oder saubere Lappen zu verwenden, um verschiedene Löcher und Öffnungen zu verschließen, damit kein Lack in die internen Bauteile eindringt.
5. Geeigneten Lack und Primer wählen
Bei der Beschichtung müssen Beschichtungsmaterialien mit hervorragender Feuchtigkeitsbeständigkeit, Schlagfestigkeit und Korrosionsbeständigkeit gewählt werden. Die Auswahl des geeigneten Primers ist entscheidend, um die Haftung und Leistung der Deckschicht am metallenen Getriebe zu maximieren.
6. Lackieren
Ein gleichmäßiger Abstand und eine konstante Geschwindigkeit der Spritzpistole sind entscheidend, um eine einheitliche Lackfilmdicke zu erzielen. Wenn die Bedingungen es zulassen, kann das horizontale Sprühen das Durchhängen durch die Schwerkraft minimieren, insbesondere beim Auftragen dickerer Beschichtungen. Obwohl das Sprühen den glattesten Effekt erzielt, eignet sich auch das Streichen für kleine Flächen oder Situationen, in denen keine Spritzgeräte verwendet werden können. Tragen Sie eine dünne Schicht auf und führen Sie sie lang und gleichmäßig in dieselbe Richtung. Vermeiden Sie übermäßiges Nachstreichen nasser Farbe, da dies sonst Pinselstriche und ungleichmäßige Strukturen hinterlassen kann. Unabhängig von der gewählten Applikationsmethode ist es in der Regel notwendig, mehrere Schichten aufzutragen, um die ideale Deckkraft, Farbsättigung und Schutzwirkung zu erreichen. Es wird empfohlen, mindestens zwei Schichten aufzutragen. Bei zuvor verrosteten Bauteilen können bis zu vier Schichten erforderlich sein. Dünne Aufträge gleichen sich eher aus als dicke und neigen weniger zum Rinnen oder Tropfen.
7. Trocknung
Für die beste Trocken- und Aushwirkung sollte das lackierte Getriebe in einem gut belüfteten Raum mit einer Temperatur von etwa 20 °C (70 °F) und einer Luftfeuchtigkeit von 50 % platziert werden. Vermeiden Sie extreme Temperaturen oder direktes Sonnenlicht, um Fehler wie Blasenbildung oder Risse zu verhindern. Die Verwendung von Ventilatoren oder Heizgeräten zur Erhöhung der Luftzirkulation kann die Verdunstung von Lösungsmitteln und die Trocknungsgeschwindigkeit beschleunigen.
8. Polieren
Um nach dem Lackieren und vollständigen Aushärten eine ultraglatte und hochglänzende Oberfläche zu erzielen, kann eine Politur durchgeführt werden. Das Polieren kann mit einer elektrischen Poliermaschine und Polierscheiben oder manuell mit einem Tuch und Poliermittel erfolgen. Dieser letzte Schritt trägt dazu bei, die glatteste und spiegelndste Lackoberfläche zu erhalten, was besonders für das Getriebegehäuse geeignet ist, wo das Erscheinungsbild von entscheidender Bedeutung ist.
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